Wenn IKEA einen Zug aufmöbelt
Dann kommt dabei in postmodernistisches Pop-Art-Gewitter heraus. Eigentlich als Promotion für eine neue IKEA-Filiale in Kobe, Japan gedacht und vielleicht etwas übertrieben in der Zusammenstellung, würde ich mir doch fast wünschen, dass wenigstens Ansätze davon auch die deutschen Busse und Bahnen beziehen würden. Die ganzen Bezüge im Stile eines betrunkenen Eschers können jedenfalls mir den Morgen schonmal ordentlich vermiesen. Da frage ich mich eigentlich schon seit Jahren, welcher Designer-On-Speed die Farben Leberrosa, Verdorbenes-Ei-Grün und Schimmel-Grau als so herrliche beruhigend empfunden hat, dass er sie direkt als Innendekor für die Regionalbahn benutzen musste. Eine einzige optische Katastrophe.
Aber, was will man von einem Land erwarten, in dem Schwarz-Silber als die edelste aller Farbkombinationen gilt un eine blaubeleuchtetes Display ein Verkaufsargument darstellt? Nicht viel fürchte ich.
Mehr Bilder übrigens unter pinktentacle.com
Via Caro Dizens und Stylespion.
